Zum Hauptinhalt springen

Schlagwort: Kundenzufriedenheit

Die Kundenversteher vom Rhein

Laut der Studie von IDC und Axway „Die Rolle von Customer Experience bei der Umsetzung nutzenorientierter digitaler Transformation“ müssen Unternehmen ihre traditionellen Ansätze in der Kundenerfahrung bzw. im Customer Experience überdenken. Die Kundenerfahrung in Unternehmen stelle zwar die wichtigste digitale Initiative dar, 69 Prozent der Befragten würden jedoch noch über keine ganzheitliche Sicht auf ihre Kunden verfügen. Die Optimierung der Kundenerfahrung hin zu einer hohen Kundenzufriedenheit stellt die wichtigste digitale Initiative in Unternehmen dar. Die Studie ergab zudem, dass fast die Hälfte (46 Prozent) der Unternehmen noch keine Customer-Experience-Initiative implementiert hat. Bei der Evaluierung traditioneller Ansätze im Customer Experience Management hat sich gezeigt, dass 40 Prozent der Unternehmen der Ansicht sind, dass Omni-Channel-Systeme nicht ausreichen für eine „einheitliche und echtzeitbasierte Ansicht des Kundennutzens“.

Ganz anders verhalten sich die Kundenversteher vom Rhein – die RheinEnergie AG. Die Entscheider im Kundenservice Herr Thomas Sander und Herr André Feldmann haben schon früh erkannt, dass in der heutigen Zeit Kennzahlen rund um die Kundenzufriedenheit und die ganzheitliche Sicht auf die Kunden wichtige Steuerungsgrößen sind und haben gemeinsam mit O’Donovan und Kundengeist ein Projekt initiiert. Wir sprechen mit den beiden Entscheidern über die Erfahrungen aus diesem Kundenzufriedenheitsprojekt.

Die Kundenversteher der RheinEnergie

Anfang 2020 haben Kundengeist und die Rhein Energie AG ein Projekt beendet, das zum Inhalt hatte, die Kundenzufriedenheit im Kundenzentrum am Parkgürtel zu messen. Die Besonderheit ist, dass die Kundenzufriedenheit auf Basis des vom Kunden erlebten Prozesses (P-NPS) gemessen wird. Nach jedem Kundengespräch wird die Zufriedenheit des Kunden mit dem gerade erlebten Service und dem dazugehörigen Prozess (zum Beispiel Tarifänderung) abgefragt und in eine Datenbank geschrieben. Ein innovatives Dashboard zeigt, quasi in Real-Time dem Management der Rheinenergie die Ergebnisse.

Wir haben die Herren Thomas Sander, Bereichsleiter Abrechnungsservice und André Feldmann, Leiter Kundenservice (AK) der RheinEnergie zu dem Projekt befragt.

Herr Sander, Sie haben das Projekt 2019 initiiert. Was war die Ausgangssituation bei der Rheinenergie, dass Sie sich für dieses Projekt eingesetzt haben?

Thomas Sander: Wir hatten in den letzten Jahren immer am „Servicemonitor“ des BDEW teilgenommen und hervorragende Ergebnisse erreicht, worauf wir sehr stolz sind.

Leider hat der Servicemonitor auch einen Nachteil: die Anzahl der Befragungen ist zu gering und die Fragen sind zu allgemein gestellt. Wir können daraus keine detaillierten Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden ziehen. Das ist uns aber wichtig.

Herr Feldmann, was haben Sie aus diesen Erfahrungen für Rückschlüsse gezogen?

André Feldmann: Wir haben entschieden, dass wir eine kontinuierliche Zufriedenheitsbefragung durchführen wollen, die alle Kontaktkanäle einschließt, die frei skalierbar ist, die eine integrierte Sicht und Darstellung der Ergebnisse in einem Dashboard beinhaltet und, ganz wichtig, die Rückschlüsse auf einzelne Prozesse zulässt.

Das sind alles sehr wichtige Punkte, aber warum waren Ihnen die Rückschlüsse auf die Prozesse so besonders wichtig?

Sander: Ich verantworte hier bei der RheinEnergie den Abrechnungsservice, also alle Kontakte und Interaktionen mit unseren Bestandskunden. Die Prozesse für die Kundenkontakte sind über viele Jahre entstanden und werden von vielen Bereichen der RheinEnergie mit beeinflusst und gesteuert. Für uns, die wir den Kundenkontakt verantworten, ist die Information extrem wichtig, wie zufrieden die Kunden mit unseren Prozessen sind, weil nur mit diesem Wissen sind wir in der Lage die Prozesse, mit denen die Kunden nicht zufrieden sind, zu identifizieren und genau diese Prozesse zu optimieren. Optimieren bedeutet in diesem Fall, die Prozesse für den Kunden einfacher, transparenter und schneller zu gestalten, z.B. durch Digitalisierung.

Zudem können die Kundenfeedbacks zu einzelnen Prozessen oft zu Optimierungen in anderen Unternehmensbereichen genutzt werden. Zum Beispiel Rechnungserstellung und -versand. Hier bedarf es oft guter Zahlen um andere Bereiche zu Serviceoptimierungen (bspw. kundenfreundlichere Rechnungserklärungen mit Video und Avatar) bewegen zu können. Dabei helfen uns Fakten, insbesondere, wenn sie direkt vom Kunden stammen.

Welche Fragen haben Sie denn im Rahmen dieser neuen Kundenbefragung gestellt?

André Feldmann: Zuerst haben wir entschieden, dass wir die Kunden in unserem Kundenzentrum am Parkgürtel befragen wollen. Technologisch führen wir die Befragung über unser „mingPad“ durch, das wir für die digitale Unterschrift unserer Kunden angeschafft haben.

Damit der Aufwand und die Zeit für die Befragung unsere Kunden in Grenzen bleibt, haben wir uns für 5 Fragen entschieden. Unsere Kunden brauchen ca. 3 Minuten, um diese Fragen zu beantworten. Die Fragen sind eine Weiterempfehlungsfrage (NPS), drei Customer Satisfaction Fragen (CSat) und eine Customer Effort Score Frage (CES).

Die Antworten der Kunden werden an den Prozess angehängt, den der Kunden gerade durchlaufen hat. Wir erhalten also, direkt nach der Interaktion mit dem Kunden, ein Feedback, das wir mit dem Prozess matchen können, wir nennen es den Prozess-NPS. Im Ergebnis kennen wir damit die Zufriedenheit unserer Kunden mit allen unseren Prozessen und sehen genau, wo wir Verbesserungspotentiale haben.

Wie monitoren Sie die Ergebnisse?

André Feldmann: Wir haben gemeinsam mit der O’Donovan Consulting AG und Kundengeist ein innovatives Dashboard entwickelt, das in quasi Real-Time aktualisiert werden kann. Wir haben uns aber entschieden, dass jeweils abends unser Dashboard aktualisiert wird und wir uns immer morgens die aktuellen Ergebnisse vom Vortag anschauen. Dann gibt es regelmäßig Meetings in den wir die Daten analysieren und Maßnahmen ableiten.

Was haben die Rheinenergie Kunden von dem System?

André Feldmann: Unsere Kunden stehen schon immer im Zentrum aller unserer Serviceaktivitäten. Trotzdem gibt es immer Bereiche im Service, die auch wir noch verbessern können. Dies kann z.B. durch Optimierung oder durch Digitalisierung der Prozesse umgesetzt werden. Durch das Feedback der Kunden wissen wir, wo wir diese Veränderungen durchführen müssen. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass die Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen in den Kundenzentren einfacher, transparenter und schneller wird.

Welche Weiterentwicklungen sehen Sie für das System in den kommenden Monaten?

Thomas Sander: Wir streben an, in der nächsten Zeit die Kundenzufriedenheit in allen Kanälen an allen Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey zu messen. Die Kennzahlen für die Kundenzufriedenheit werden immer wichtigere Entscheidungskriterien für unsere Interaktionen mit unseren Kunden. Wir wollen unseren Premium Service zu einem Best-in-Class premium Service weiterentwickeln. Alles für unsere Kunden. Wir wollen unsere Kunden jeden Tag begeistern.

Was war der Grund, dass Sie sich für die Unterstützung von O’Donovan und Kundengeist entschieden haben?

André Feldmann: O’Donovan und ihr Service-Angebot Kundengeist haben uns durch die Kombination Ihrer Expertise überzeugt. O’Donovan, die Experten für kundenzentrierte Unternehmensführung und Kundengeist die Kundenversteher und Experten für Kundenzufriedenheitsanalysen haben zusammen ein super kompetentes Angebot gemacht, das genau auf die Bedürfnisse des Energieversorgers zugeschnitten ist und uns hervorragende Ergebnisse bringt.

Thomas Sander: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit der Kundenbefragung eine neue Qualität im Kundenservice erreicht haben und uns alle darüber freuen, dass wir für unsere Kunden den Premium Service noch besser machen.

Herr Sander, Herr Feldmann wir danken Ihnen für die interessanten Informationen zu dem Projekt und freuen uns, wenn bald noch mehr von Kundengeist durch die Rheinenergie schwebt.

Das Interview führte Hans J. Friedrich von O’Donovan Consulting AG.

Kundenerfahrung und Kundenzufriedenheit in der Produktentwicklung

Die 7 Erfolgsfaktoren zur Integration der Kundenerfahrung in die Produktentwicklung:

Der erste wirklich bekannte Fan einer Outside-In bzw. CX-Betrachtung in der Produktentwicklung war Steve Jobs. Sein Motto: „Man muss mit der Kundenerfahrung beginnen und rückwärts zur Technologie arbeiten.“ Warum? Steve Jobs wollte immer, dass Apple Produkte die Kunden begeistern und an das Unternehmen binden.

Eine der wichtigsten Strategien von Apple ist es noch immer, den Verbraucher dazu zu bringen, die Marke weiterzuempfehlen. Und das, ohne dafür bezahlt zu werden. Das ist auch schon anderen ikonischen Marken gelungen. Bestes Beispiel: Harley Davidson – die große Motorradfirma, die nicht nur Motorräder verkauft, sondern eher eine Subkultur und einen Lifestyle. Und so sind auch Apple-Nutzer bei jedem neuen Produkt Befürworter, Sponsoren und Fans der Marke – bis heute auf jeden Fall.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine geeignete Geschäftsidee gefunden werden kann. Die sog. Outside-in Innovation verspricht oft mehr Erfolg als die sog. Inside-out Innovation. Erstere entsteht aufgrund eines Bedürfnisses aus dem Markt. In diesem Zusammenhang ist CX unmittelbar die Kundenerfahrung (Customer Experience) und indirekt die Kundenzufriedenheit mit einem Produkt.

Übereinstimmend glauben viele Marketing-Experten, dass die Zeit für einen Inside-out Produktinnovationsprozess vorbei ist. Spätestens im Startup-Hype wird klar, dass nur eine gnadenlose Fokussierung auf Kundenwünsche, Kundenanforderungen und Kundenverhalten in der Produktinnovation zum Erfolg führen kann und es schafft, Kunden nicht nur mit dem Produkt zu begeistern, sondern à la Harley Davidson auch mit einem umfassenden Lifestyle.

  1. Nutzung von CX für Produktinnovationen

Sehr einfach dargestellt, wurden Produkte früher „erfunden bzw. entwickelt“, dann mit tollen Features aufgeladen und schließlich wurden die Kunden für dieses Produkt gesucht. Besonders wir in Deutschland haben mit unseren hervorragenden Ingenieuren begeisternd entwickelt und waren auch sehr erfolgreich. PKWs „Made in Germany“ haben sich weltweit durchgesetzt.

Wie wurde entwickelt? Durch eine starke Kompetenzen- und Ressourcenorientierung, d.h. Was können wir? statt Was brauchen die Kunden? Die F&E-Impulse, Ideen bzw. Möglichkeiten, kamen von den Forschungs- und Entwicklungs-Leuten, statt von der Benutzerseite.

Warum funktioniert das heute nicht mehr? Heute ist eine stärkere Bedürfnisorientierung und Marktorientierung notwendig, d.h. Orientierung an Kunden, Wettbewerbern und der Branchenentwicklung. Gebraucht werden heute Marketingimpulse, die Produkteverwendern kommen, statt aus F&E Abteilungen, weil ein neues Produkt ansonsten von den Kunden nicht akzeptiert wird und somit nicht gekauft wird.

Also ein klarer Wechsel von der Inside-Out zu der Outside-In Betrachtung auch, oder besonders in der Produktentwicklung in den Innovationsbereichen der Unternehmen ist das Zeichen der Zeit. Outside-In steht dabei für Kundenbedürfnisse, Kundenerwartungen und natürlich auch Kundenerfahrungen, kurz auf neudeutsch CX, bzw. Customer Experience. Also die Kundenerfahrung in die Produktentwicklung einfließen zu lassen, damit die sich später bei der Nutzung in Kundenzufriedenheit weiterentwickeln kann. So ist die Kundenerfahrung der Schlüssel zum Erfolg. In diesem Prozess haben sich 7 Erfolgsfaktoren herauskristallisiert, die im Folgenden beschrieben werden.

  1. Die 7 Erfolgsfaktoren

Wenn man sich mit dem Thema intensiver befasst, erkennt man sehr schnell, dass es Faktoren gibt, die einen sehr starken Einfluss auf die Kundenerfahrung mit neuen Produkten haben und dabei nicht nur die physische Innovation, sondern die ganzheitliche Begeisterung rund um das Produkt beinhalten. Dabei kann es sich um den Zugang zu einem Produkt, um die Nutzung oder auch um das dahinterstehende Geschäftsmodell handeln. Damit meint man das Eco-System rund um eine Innovation, die ein Produkt (Strickmütze mit Bluetooth Lautsprechern) oder auch eine Dienstleistung (Uber oder Car2Go) darstellen kann.

Das folgende Schaubild zeigt die 7 wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit der Kundenzufriedenheit, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht:

O’Donovan Consulting AG 2019: Die 7 Erfolgsfaktoren der Kundenzufriedenheit bei Produktinnovationen.
O’Donovan Consulting AG 2019: Die 7 Erfolgsfaktoren der Kundenzufriedenheit bei Produktinnovationen.

Es ist nochmal wichtig anzumerken, dass sich diese Faktoren auf alle Innovationen, seien es Produkte oder komplexe Lösungen, anwenden lassen. Auch eine neue „Butter“ will und muss heute mehr als nur das physische Streichfett liefern – sie muss ein Lebensgefühl und eine Community erzeugen.

Erfolgsfaktor 1: Business Model

Die beste Produktentwicklung ist zumeist nicht ausreichend, wenn ihr kein gut durchdachtes und funktionierendes Geschäftsmodell zu Grunde liegt, welches die wichtigsten Aspekte der Produkt- und Unternehmenslogik beschreibt und die wichtigsten Pfeiler des zukünftigen Erfolges erfasst.

Dabei ist es wichtig, dass Sie das Business Model mit Multi-Win-Effekt implementieren. Ein Bespiel dazu ist wiederum der Apple App Store: Von diesem App Store profitiert natürlich Apple, der App-Entwickler bekommt seinen Revenue Share, der Netzbetreiber seine Daten-Usage und der Endkunde eine Anwendung, die ihm Spaß macht oder Nutzen stiftet.

Den richtigen Partner für das Geschäftsmodell und für das Ökosystem z.B. für für Apps, Zahlungen, Versicherungen, Inhalte, Shopping usw. zu finden ist nicht so einfach. Oftmals sind es ganz klassische Partnerschaften wie z.B. Zubehörverkauf, die ein Geschäftsmodell bereichern.

Eins der wichtigsten Punkte in der Auswahl eines Business Models ist „Big Data“. Kundeninformationen und -daten ermöglichen zusätzliche Umsatzströme und machen das Business Modell für alle interessanter und profitabler.

Erfolgsfaktor 2: Partnering

„Man kann nicht alles ALLEINE machen“, diese Annahme wird immer richtiger und wichtiger. Daher ergibt sich auch, dass Kooperationen mit anderen spezialisierten Unternehmen der sicherste und langfristig erfolgreichste Weg für ein Unternehmen sind, um

  • den erfolgreichen Markteintritt und –verbleib eines Unternehmens oder eines Produktes zu gewährleisten,
  • Innovationen erfolgreich einzuführen,
  • die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Wie findet man die richtigen Partner in der Produktentwicklung? Mit einem „Partner PreCheck“ lässt sich das mögliche Potenzial sehr schnell erkennen. Ist dies vorhanden, wird zunächst eine Bewertung auf der Basis von festgelegten Partnerauswahlkriterien und -anforderungen durchgeführt – die so genannte „Partner Due Dilligence“. Ihr Ziel ist die Auswahl, Klassifizierung und Verabschiedung von offiziellen Partnerunternehmen durch das strategische Partnermanagement.

Zum Aufbau einer erfolgreichen Partnerschaft reicht es allerdings nicht, den potenziellen Partner nur theoretisch auf Herz und Nieren zu prüfen. Das wichtigste Kriterium ist und bleibt die Kommunikation und der Wissenstransfer zwischen den Partnern. Deshalb sind die Verantwortlichen auch für die Erstellung einer Kommunikationsmatrix und den Aufbau so genannter „Partner Circles“ zuständig.

Das Ergebnis und der Nutzen des Partnering hängt im Wesentlichen von vier Faktoren im Partnermanagement ab. Unternehmen mit Stärken bei Partnerstrategie, Partnerauswahl, Partnering-Integration und Partner-Entwicklung erwirtschaften tendenziell eine bessere Unternehmensrendite als Unternehmen mit geringer Ausprägung dieser Erfolgsfaktoren (Studie der TSI, 2016). Die professionelle Auswahl der Partner minimiert Risiken durch leistungsschwache Kooperationen.

Erfolgsfaktor 3: Design & Usability

Hier ein paar Statements zum Thema Design: Design ist nicht DAS Unterscheidungsmerkmal. Design ist teuer und riskant. Design ist aber auch commodity. Vor allem ist Design ein lustiges Wort, viele Menschen verstehen darunter, wie etwas aussieht. Eigentlich geht es aber viel weiter: Design ist WIE etwas funktioniert.

Genauso wie wir in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit auf das Design und die Usability von Webseiten gelegt haben, müssen wir heute sehr viel Wert auf Design und die Usability von neuen Produkten, Lösungen bzw. Dienstleistungen legen.

Zusammenfassend kann man sagen: Design & Usabilty müssen effektiv, einfach und emotional sein. Dann führen sie zu einer emotionalen Bindung und schaffen Vertrauen in ein Produkt.

Die Tage habe ich eine coole Kreditkarte von N26 gesehen, eine Metallkarte für die ganz speziellen Kunden. Super Design, liegt super in der Hand und spiegelt den Wert einer Kreditkarte wider. Lustige Anekdote am Rand, ein Insider erzählte mir, dass die Karte super aussieht, sie aber nie durch einen Kartenleser durchgezogen werden darf, weil sie dann sofort viele Kratzer hat, die überhaupt nicht mehr cool aussehen.

Erfolgsfaktor 4: Applications

Was keine App hat, das gibt es nicht! Manchmal hat man heutzutage schon den Eindruck, dass für alles eine App gebraucht wird. Fakt ist aber, dass Apps, die dem Kunden keinen echten Mehrwert bieten, ihn enttäuschen und keine positive Kundenerfahrung darstellen.

Nehmen wir als Beispiel eine Oral-B Elektro Zahnbürste. Ja, die gibt es auch mit App. Diese App. verrät mir wie lange ich putze und mit wieviel Druck. Zudem zeigt sie welche Zähne geputzt werden müssen. Begeistert mich das? Nein. Es wird nach kurzer Zeit langweilig und man nutzt die App nicht mehr.  Begeistern würde die App, wenn sie Erinnerungen für einen Zahnarzt Termin beinhalten würde, wenn ich Röntgenbilder meiner Zähne speichern könnte und wenn ich eine Info erhalte, wann der Bürstenkopf abgenutzt ist.

Die Entwicklung von Apps ist zum großen Teil ein Partnergeschäft. Es ist ziemlich schwierig, 1-3 gute Apps zu finden, die aus Tausenden von Angeboten einen Mehrwert für Ihr Geschäftsmodell darstellen. Eine Auswahl interessanter Apps finden Sie über Ideenfindung, Zielgruppenanalyse und Kundenbefragungen. Denn auch zu Innovationen gehörige Apps müssen aus der Kundenerfahrung und -erwartung entwickelt werden.

Erfolgsfaktor 5: Onboarding

Zielsetzung ist es hier, den Kunden den erstmaligen Zugriff auf ein neues Produkt so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Diesen Aspekt sollte unbedingt bereits in einer sehr frühen Phase der Entwicklung, z.B. im Design Thinking Prozeß und der Product Creation berücksichtigt werden. Dazu lässt sich sehr gut das „Customer Journey“ -Modell nutzen, um (a) die möglichen zukünftigen Touchpoints zu identifizieren und (b) den Kunden ein intelligentes Onboarding also einen einfachen Start der Nutzung an diesem Kontaktpunkten zu ermöglichen.

Neue Technologien ermöglichen es dem Anbieter, den Onboarding-Prozess für die Kunden zu vereinfachen und zu verkürzen. Dies verringert die Anzahl von Fehlern und Steigerung der Kundenzufriedenheit. Bestes Beispiel ist die Eröffnung eines Bankkontos. Früher mit viel Laufen verbunden (auf zur Bankfiliale!), heute bequem vom Smartphone über Video-Ident in unter 8 Minuten zu erledigen.

Erfolgsfaktor 6: Training & Teaching

In Abhängigkeit der Komplexität der Innovation und der Zielgruppe (Personas) ist es wichtig, dass der Umgang mit dem Produkt ,,erlernt‘ wird! Ermöglicht man dem Kunden einen einfachen Zugriff auf alle relevanten Tipps & Tricks im Umgang mit dem Produkt, hat man die Chance auf einen zusätzlichen Begeisterungsfaktor. Nutzen Sie Experten Communities in den verschiedenen Vertriebskanälen online (z.B. Social Media Plattformen) und offline (Produktexperten in Shop), um die Kunden zu informieren und zu unterrichten.

Unternehmen, denen es gelingt, die Community Ihrer Kunden zu unterrichten, erzielen einen maximalen Lerneffekt bei überschaubaren Kosten – und können sicher gehen, dass ihr Produkt richtig verwendet wird und begeistern kann.

Erfolgsfaktor 7: Service

O´Donovan nutzt das „House of Customer Care“, um den Kunden einen intelligenten Service zu bieten. Mit einem Outside-In Blick werden wir die Bedürfnisse der Kunden verstanden und der entsprechende Service-Start & -Service bereitgestellt.

O’Donovan Consulting AG, 2014, Das Haus „Customer Care“

Dabei ist aber ganz wichtig, dass nicht auf Teufel komm raus Omni-Channel angeboten wird, sondern nur die Servicekanäle, die zu den Personas passen und die wirtschaftlich attraktiv sind. Mein Lieblingsbeispiel: ein EVU hat einen Chatkanal für die Kunden eingerichtet, aber der wird nur bei 0,01 % aller Serviceanfragen genutzt.

3. Wer die Kundenerfahrung und die Kundenzufriedenheit in die Produktinnovationen einbezieht, kann viele Vorteile realisieren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kundenerfahrung – also die Outside-In Betrachtung und die konsequente Integration der hier vorgestellten 7 Erfolgsfaktoren in die Produktentwicklung viele positive Effekte im Go–to-Market hat.

So kann man ein Wirkschema zwischen der Kundenerfahrung und der Time-to-Market(/Revenue) herstellen. Je positiver die Kundenerfahrung ist, je zufriedener und begeisterter die Kunden mit einem neuen Produkt sind, umso höher ist die Nutzung des Kunden in Form von Kauf und Wiederkauf und umso positiver ist die Mundpropaganda, was ebenfalls zu Mehr-Kauf führt in einem kürzeren Zeitverlauf verglichen mit einem traditionellen Inside-Out Ansatz.

O’Donovan Consulting AG, 2019, Wirkschema Outside-In Produktentwicklung und Time-to-Market bzw. Time-to-Revenue.

Die Wirkung kann sehr unterschiedlich sein, z. B. kann der Effekt linear sein, zu einem bestimmten Zeitpunkt kann das Outside-In entwickelte Produkt höhere Umsätze realisieren (siehe Schaubild Kurve A).

Eventuell könnte der Umsatz auch früher eintreten durch einen schnelleren Go-To-Market (Kurve B).

Vielleicht ist der Verlauf auch „sprungfix“, das bedeutet die Kurven verlaufen gleich, wenn dann aber die erste Welle und dann die zweite Welle der positiven Kundenerfahrung und somit der Wiederkauf ansteht, dann entwickelt sich das Outside-In Modell überproportional (Kurve C).

Weitere positive Effekte sind:

  • Service Level ist an die Kundenbedürfnisse gebunden.
  • Die Servicekosten sind relativ niedrig im Verhältnis zum traditionellen Agentengeschäft.
  • Verringerung und Steuerung des Geschäftsrisikos.

Lassen Sie die Kundenerfahrung und die Kundenzufriedenheit bereits in die Produktentwicklung einfließen. Begeistern Sie Ihre Kunden von Anfang an mit einem neuen Produkt, machen Sie Ihre Kunden zu loyalen Kunden und sie werden immer wieder zu Ihnen zurückkommen und immer wieder kaufen.

 

Warum benutzt niemand ein Kundenzufriedenheits-Thermometer?

Wir alle haben schon mal ein Fieberthermometer benutzt. In welchen Situationen haben wir uns dafür entschieden? Wenn der Kopf glüht und die Stirn heiß ist, dann wird einfach nochmal schnell überprüft, was uns bereits klar ist. Doch wir wollen die letzte Gewissheit, ja wir haben Fieber, jetzt können die radikalen Gegen-Maßnahmen eingeleitet werden, Antibiotikum!
Warum nutzen Unternehmen kein Kundenzufriedenheitsthermometer? These; weil sie sich noch keine richtigen Schmerzen spüren…….. Das Unternehmen fühlt sich nicht wohl, irgendwas stimmt nicht, aber was? Naja, „et hätt noch emmer joot jejange“, wie man in Köln zu sagen pflegt. Warten wir mal ab. Aber Hoffnung ist keine Strategie!

Die Analogie Fieber- und Kundenzufriedenheitsthermometer

Wir alle haben schon mal ein Fieberthermometer benutzt. In welchen Situationen haben wir uns dafür entschieden?
Fall A die Überprüfung: Manchmal fühlen wir uns einfach nicht wohl, irgendwo ist so ein Gefühl, dass was nicht stimmt. Also mal Fieber gemessen und tatsächlich erhöhte Temperatur, jetzt ist es wichtig, die Eskalation zu vermeiden, also leichte Gegen-Maßnahmen eingeleitet, etwas Ruhe, heißer Tee mit Zitrone und das Grippe Mittel einnehmen.
Fall B die Bestätigung: Wenn der Kopf glüht und die Stirn sehr heiß ist, dann wird einfach nochmal schnell überprüft, was uns bereits klar ist, aber wir wollen die letzte Gewissheit. Ja, wir haben Fieber, jetzt können wir die radikalen Gegen-Maßnahmen einleiten, eine hohe Dosis Antibiotikum – das kann wirken, muss aber nicht!

Warum nutzen die Unternehmen kein Kundenzufriedenheitsthermometer? Ein Kollege und bekannter Professor für Marketing an der IUBH sagte: „Weil sie (die Unternehmen) nicht wissen, wo sie es hinstecken sollen!“ Interessante These! Aber liegt es nicht viel mehr daran, dass sie noch keine richtigen Schmerzen spüren (Fall A), irgendwie fühlen sie sich unwohl, weil z.B. die Anzahl der „Customer Complaints“ angestiegen ist, weil die Kundenfrequenz oder der Umsatz in den Shops zurückgeht.

Wenn dann die Kunden in Massen abwandern oder gar nicht mehr kommen, so wie man es im letzten Jahr bei Creatrade mit den Marken Conleys und Impressionen oder vor einiger Zeit bei Butlers, Wöhrl und Praktiker sehen konnte, dann herrscht Ratlosigkeit. Das ist dann Fall B: gleichbedeutend mit radikalen, unternehmerischen Maßnahmen, bei Praktiker das „20% auf alles, außer Hundefutter“. Geholfen hat es nicht mehr!

Es stellt sich die Frage, was hätte in diesen besonderen Situationen helfen können. Lassen Sie uns im Folgenden das Thema Kundenzufriedenheit genauer anschauen und analysieren, warum das Thema immer wichtiger wird und mittlerweile vielleicht sogar überlebenswichtig ist.

Warum ist die Kundenzufriedenheit so wichtig und wird immer wichtiger?

Die Kundenzufriedenheit als Ergebnis kundenzentrierter Unternehmensführung ist heutzutage die Basis für nachhaltige Geschäftserfolge. Insbesondere die aktuelle Wettbewerbssituation mit hoher Markttransparenz, die austauschbare Produktvielfalt, wachsende Ansprüche hinsichtlich Qualität, Preis und Service, Käufermarktstrukturen zwingen die Unternehmen, sich zunehmend mit den ökonomischen Auswirkungen der Kundenzufriedenheit zu beschäftigen.

Kundenzufriedenheit ist ein nicht beobachtbares, hypothetisches Konstrukt, welches das Ergebnis eines komplexen, psychischen und individuellen Vergleichsprozesses von Erwartungen und Erfahrungen darstellt. Zielsetzung ist die Kundenbindung, die sich wiederum ihrerseits im Wiederkauf (Produkt) bzw. in der Wiedernutzung (Dienstleistung) als auch in der Weiterempfehlung an Dritte und dem Cross-Buying (Kauf zusätzlicher Produkte/Dienstleistungen) manifestiert.

Zufriedene und loyale Kunden sind die Zielsetzung des Kundenzufriedenheitsmanagement oder des Customer Experience Management, die sich mit allen Bereichen der kundenzentrierten Unternehmensführung von Strategie, über Organisation & Mitarbeiter, KPI’s und IT Systemen auseinandersetzen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Dabei werden Instrumente und Methoden genutzt wie Kundenwertanalyse, Customer Journey Mapping, CRM, Service Excellence Cockpit und Omni-Channel Ansätze.

Schauen wir uns ein Beispiel an; ein Kunde dessen Handy sich nicht mehr laden lässt, erwartet, dass ihm an einem Service Punkt, sein Problem gelöst wird und mit seinem Handy wieder nach Hause gehen kann. Der Mitarbeiter im Service wechselt nicht nur die Ladebuchse zu einem akzeptablen Preis, sondern reinigt auch den Lautsprecher und das Display. Die Erwartungen des Kunden wurden übererfüllt, es wurde nicht nur sein Problem gelöst, sondern auch wieder einen besseren Klang und ein glänzendes Handy. Der Kunde ist begeistert und wird wiederkommen! Den positiven Effekt zeigt Ihnen das folgende Schaubild:

Natürlich reagiert der Kunde ganz unterschiedlich, wenn sich beim Vergleich seines persönlichen Erwartungsniveaus mit dem tatsächlichen Leistungsniveau des Unternehmens eine Unzufriedenheit ergeben hat. Die Unzufriedenheit kann unter Umständen keine unmittelbaren Konsequenzen haben. Aufgrund geringer Wettbewerbsintensität, Wechselbarrieren oder mangelnder Bereitschaft zur Beschwerde kann der Kunde trotzdem komplett auf negative Reaktionen (1) verzichten. Das heißt nicht, dass es immer so bleibt, sollte sich die Situation ändern, so können sich dennoch negative Konsequenzen für das Unternehmen ergeben.

Ein weiteres Verhalten ist die Abwanderung (2). Sie kann sich in Geschäftswechsel, Marken- und Produktwechsel oder Marktaustritt zeigen. Entschließt sich der Kunde zur Beschwerde (3) oder Reklamation, dann äußert er damit Widerspruch zur gelieferten Leistung. Dies gibt dem Unternehmen die Gelegenheit, ihn als Kunde zu behalten. Fällt danach die Kundenzufriedenheit höher aus, als vor dem Eintritt der Beschwerde, so spricht man vom Recovery-Paradox. Negative Mund-zu-Mund-Propaganda (4) wird noch stärker eingesetzt als positive. Dies wird noch verstärkt durch schnelle Verbreitung auf den Social-Media Plattformen.

Die smarte Messung der Kundenzufriedenheit

Wie sagte Peter Drucker so treffend: „Was Du nicht messen kannst, kannst Du nicht steuern!“ Deswegen stellt sich die Frage, wie wird die Kundezufriedenheit gemessen? Dafür gibt es heutzutage sehr innovative Lösungen, die das Messen sehr einfach gestalten. Neben den klassischen Online-Befragungen anhand von E-Mail, SMS, parametrisierten Link und Internetseiten gibt es noch die Offline-Befragungen in den Shop mit NFC Technologie, persönliche Interviews, Telefon-Interviews und postalische Befragungen. Dabei messen wir heute sowohl offline als auch online zu einem großen Teil in Echtzeit oder realtime. Das Management sieht die Kundenzufriedenheit in Echtzeit, wie auch beim Fieberthermometer und kann sofort mit geeigneten Maßnahmen reagieren.

Gemessen wird die Kundenzufriedenheit sehr häufig mit dem Net Promoter Score (NPS). Dieser Score zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kunde eine Marke, Produkt oder eine Dienstleistung weiterempfiehlt. Es gibt noch weitere Kennzahlen für die Kundenzufriedenheit wie den Customer Effort Score (CES) oder den Customer Satisfaction Score (CSAT). Harvard Business Review (07-08-2010) hat die 3 Koeffizienten nach Ihrer Vorhersagekraft für den Wiederkauf und der Vorhersagekraft für den Mehrumsatz eingeordnet. Sie sehen den CES als wesentlich stärker an in der Vorhersagekraft an, als CSAT und NPS.

 

Zusammenfassend kann man den gesamten Prozess der Kundenzufriedenheitserhebung mit dem fünf Phasenmodell darstellen. Dieses Modell strukturiert detailliert den Erhebungsprozess und ermöglicht ein zielgerichtetes Vorgehen.

Data2Action: Data Analytics, Visualisierung und Ableitung von Maßnahmen

Die grundsätzliche Erhebung der Kundenzufriedenheit ist wichtig, noch wichtiger ist aus unserer Sicht, was die Unternehmen dann daraus machen. Data Analytics setzt die gewonnene Information in Korrelation mit anderen Unternehmensparametern und Key Performance Indikatoren. Die Ergebnisse können dann genutzt werden, um das Unternehmen unmittelbar zu steuern und Prozesse aber auch Mitarbeiterverhalten zu optimieren.

Die Tiefe der Zufriedenheitserhebung ist abhängig von der Zielsetzung der Maßnahme. Auf oberster Ebene wird der Gesamtparameter „Kundenzufriedenheit“ gemessen. Auf der nächsten Ebene werden die Leistungsbereiche, wie z.B. die Auftragsbearbeitung, das Liefermanagement, das Beschwerdemanagement oder auch die Beratungsqualität der Mitarbeiter gemessen. Dann kann man noch eine Ebene tiefer gehen und die Leistungskriterien der Beratungsqualität messen. Hier sind dann Kriterien wie Fachwissen, Erfahrungspotential, Kreativität in der Problemlösung, Eigeninitiative etc. wichtig.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Prozess ist die Visualisierung und die Information des Managements über die Erkenntnisse und Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsanalyse. In der Vergangenheit wurden die Ergebnisse grafisch (Visualisierung) und schriftlich (Ergebnisbericht) dokumentiert. Dazu wurden Tabellen und Diagramme genutzt, die für einen bestimmten Anlass zusammengestellt wurden.
Eine interessante Entwicklung hat SAP mit Ihrem „Future Boardroom“ gemacht. Beim Future Boardroom handelt es sich um ein digitales Dashboard, das unternehmensrelevante KPI´s im Zeitverlauf, aber auch in Echtzeit darstellt. Die Daten werden aus verschieden IT Systemen zusammengestellt und für den Boardroom strukturiert. Die Kundenzufriedenheit ist einer der Faktoren, die dargestellt werden.
Der Ablauf ist immer wieder der gleiche, erst messen, dann analysieren & visualisieren und dann Maßnahmen ergreifen. Wir nennen es Data2Action, also von den Daten zur Maßnahme, die dann ein Problem beseitigt, einen Prozess verbessert und den Unternehmenserfolg sicherstellt.

Take-aways for today

Was sollten Sie aus dieser Diskussion mitnehmen? Es gibt 4 Thesen die das Thema Kundenzufriedenheitsthermometer bestimmen:

  1. Die Messung der Kundenzufriedenheit ist heute sehr einfach offline und online möglich, ohne hohe Investitionen, sogar auf Mitarbeiterbasis!
  2. Die Kundenzufriedenheit hat einen unmittelbaren Einfluss auf die Wiederkäufe und auf den Mehrumsatz!
  3. Data Analytics ermöglicht es anhand der Kundenzufriedenheit wichtige Unternehmensfaktoren zu steuern!
  4. Dashboards wie z.B. der Future Boardroom ermöglichen den Unternehmen ihre Prozesse direkt, in Echtzeit zu steuern, schneller als Ihr Wettbewerber zu sein und damit Wettbewerbsvorteile zu realisieren!

Um nochmal die Analogie mit dem Fieberthermometer aufzugreifen; messen Sie öfter die Zufriedenheit Ihrer Kunden, es tut nicht weh und es sind keine hohen Investitionen nötig. Am besten mal prophylaktisch messen, um frühzeitig Tendenzen zu erkennen und reagieren zu können, damit sie später nicht Extrem-Maßnahmen (wie 20% auf Alles) einsetzen müssen. Sie werden wieder ruhiger schlafen.

Das Webinar zu diesem Thema ist ab sofort HIER als Video frei verfügbar und für alle interessant, die sich intensiv mit dem Thema Kundenzufriedenheit auseinandersetzen wollen und für die dieses Thema auch ein wichtiger Wettbewerbsfaktor ist. 

Bildquelle: pixabay.com[divider line_type=“No Line“ custom_height=“350″]

Lassen Sie uns doch mal drüber sprechen!

Von mir aus auch gerne sofort.

Hans Jürgen Friedrich
+49 171 54 24 024[divider line_type=“No Line“ custom_height=“25″][ninja_form id=“11″]