Zum Hauptinhalt springen

Conversational Commerce und Chatbots: Warum, wann und wie? (Video)

Als Teil des Tool and Trend Briefings Conversational Commerce des i-CEM Institut für Customer Experience Management widmet sich Holger Heinze folgenden Fragen:

  • Wann macht Conversational Commerce wirklich Sinn?
  • Wo sollte ich im Interesse meiner Kundinnen Conversational Commerce Angebote schaffen?
  • Wie kann ich mit einfachen Prototypen den Weg ins Conversational Commerce starten?
  • Welche Best Practices, KPIs und Vorgehensmodelle gibt es im Bereich Chatbot-Implementierung

Für diejenigen, die nicht am Onlinevortrag teilgenommen haben oder ihn sich gern nochmal ansehen würden, haben wir den Onlinevortrag aufgezeichnet und stellen ihn hier kostenlos zur Verfügung. Zudem können Sie sich auch die Onlinevortrag-Folien downloaden.

Der Onlinevortrag richtet sich an Entscheider, Pioniere, Projektverantwortliche und Neugierige aus den Bereichen:

  • Customer Service
  • E-Commerce / Omni-Channel Commerce
  • Vertrieb
  • Customer Service
  • Digitalisierung und Digitale Transformation

[divider line_type=“No Line“ custom_height=“50″][nectar_icon icon_family=“iconsmind“ icon_style=“shadow-bg“ icon_color_type=“color_scheme“ icon_color=“Accent-Color“ icon_padding=“15px“ icon_iconsmind=“iconsmind-Windows-2″ icon_size=“24″] [split_line_heading animation_type=“line-reveal-by-space“ font_style=“h2″ text_content=“Präsentation zum Webinar“ max_width=“520″][/split_line_heading]JTNDc2NyaXB0JTIwY2hhcnNldCUzRCUyMnV0Zi04JTIyJTIwdHlwZSUzRCUyMnRleHQlMkZqYXZhc2NyaXB0JTIyJTIwc3JjJTNEJTIyJTJGJTJGanMuaHNmb3Jtcy5uZXQlMkZmb3JtcyUyRnNoZWxsLmpzJTIyJTNFJTNDJTJGc2NyaXB0JTNFJTBBJTNDc2NyaXB0JTNFJTBBJTIwJTIwaGJzcHQuZm9ybXMuY3JlYXRlJTI4JTdCJTBBJTA5cG9ydGFsSWQlM0ElMjAlMjI4NjM0NjkzJTIyJTJDJTBBJTA5Zm9ybUlkJTNBJTIwJTIyNWU4YWMyYWItM2QwMS00NDNkLWI5MGMtZDE2ZDY5OTU0MTIyJTIyJTBBJTdEJTI5JTNCJTBBJTNDJTJGc2NyaXB0JTNFIn ca. 20 Minuten zeigen wir:

  • … wie Sie den Kunden ins Zentrum der Entscheidung „Conversational Commerce“ stellen
  • … wie Sie die Journey der Kundinnen drauf untersuchen, wie und wo Chatbots, Whatsapp und andere Conversational Commerce Kanäle wirklich hilfreich sind und die Conversion erhöhen
  • … anhand von Beispielen, wie Sie mit einfachen reaktiven Prototypen schnell lernen und gleichzeitig Conversion Killer ausmerzen
  • … anhand anderer Beispiele, wie Sie mit proaktiven Prototypen über Instagram neue Lead-Kanäle aufmachen
  • … was Sie beachten sollten beim ersten Chatbot Projekt.

Pay-per-Use und Leasing – O’Donovan beim 5. BDL-Forum Digitalisierung

Am Freitag den 16. Oktober 2020 fand in der Quadriga Akademie in Berlin das 5. BDL-Forum Digitalisierung statt. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wurde das Forum zum ersten Mal in hybrider Form durchgeführt. Das Forum feierte nicht nur sein fünftes Jubiläum, sondern verzeichnete mit über 130 Anmeldungen auch den bisherigen Teilnehmerrekord. Von Müdigkeit bei Online-Veranstaltungen war also nichts zu spüren.

Uwe Michler und Lisa-Marei Keding beim 5.BDL-Forum Digitalisierung am 16.10.2020 in Berlin
Vor Ort waren (v.l.nr.): Frank Wachner (Bayern LB), Uwe Michler (O’Donovan), Lisa-Marei Keding (O’Donovan), Guido Feldhaus (Geschäftsleiter Südleasing), Dr. Claudia Conen (BDL Hauptgeschäftsführerin),  Matthias Pytlik (BDL Hauptgeschäftsführer) sowie das Team des BDL zur technischen Unterstützung (nicht auf dem Foto).

Lisa-Marei Keding und Uwe Michler von der O’Donovan Consulting stellten den vorläufigen Zwischenstand der Studie Pay-Per-Use 2020 vor. Die Studie wird in Kooperation mit dem Bundesverband für deutsche Leasing Gesellschaften erstellt. Die Vorstellung des Studien-Zwischenstands fand in zwei Teilen statt: Zuerst präsentierte Uwe Michler einige Folien im PDF-Format, die den Online-Teilnehmern übertragen wurden. Inhalt der Präsentation war zum einen die Segmentierung der bisherigen Teilnehmer und zum zweiten die Erkenntnisse zum Marktpotential und zum Marktwachstum, das die Studien-Teilnehmer derzeit sehen. Im späteren Verlauf der Veranstaltung wurden diese Ergebnisse im Panel diskutiert, das von Herrn Guido Feldhaus moderiert wurde. Insbesondere die Schwerpunkte Refinanzierung und Auslastungsrisiko wurden heiß diskutiert.

Uwe Michler und Lisa-Marei Keding beim Panel rundum Pay-per-Use und Leasing
Panel-Diskussionen zu Pay-per-Use mit besonderem Fokus auf die Refinanzierung und das Auslastungsrisiko

An dieser Stelle rufen wir Sie, liebe Leasinggesellschaften, zur Teilnahme an unserer Studie auf. Die Beantwortung der Fragen nimmt circa 30 Minuten in Anspruch. Sie haben drei Möglichkeiten teilzunehmen:

  1. Entweder rufen Sie Uwe Michler direkt an, um das Interview persönlich durchzuführen oder
  2. Sie buchen über Calendy einen Termin zum persönlichen Telefoninterview bei Uwe Michler. Zur Terminbuchung klicken Sie hier oder
  3. Sie nehmen direkt online über diesen Link an der Studie teil. Sollten Sie die Umfrage zwischendurch abbrechen, können Sie jederzeit auf diese Webseite zurückkehren und beim bisherigen Stand weitermachen.

Wir freuen uns über ihre Teilnahme! Einen Rückschluss auf die Antworten einer einzelnen Person ist nicht möglich. Ihre Anonymität ist auf jeden Fall gewahrt.

E-Commerce Conversion Optimierung mit strukturierter Kundenempathie (Video)

Als Teil der „ULTIMATE CUSTOMER EXPERIENCE WEEK“ des i-CEM Institut für Customer Experience Management widmet sich Holger Heinze (O’Donovan Consulting AG) den folgenden Fragen:

 

  • Was gehört alles zum Betrieb eines Online-Shops?
  • Was sind die Bausteine einer E-Commerce-Strategie?
  • Wie kann ich Empathie für meine Kunden professionalisieren und voll auf ihre Bedürfnisse eingehen, ohne mit ihnen zu sprechen?
  • Wie kann ich die Produktion von verkaufsförderlichem Content professionalisieren?
  • Wie kann ich meinen Shop durch Befragungen besser machen, die Kunden nicht nerven?

Für diejenigen, die nicht am Webinar teilgenommen haben oder es sich gern nochmal ansehen würden, haben wir das Webinar aufgezeichnet und stellen es hier kostenlos zur Verfügung. Zudem können Sie sich auch die Webinar-Folien downloaden.

Das Webinar richtet sich an E-Commerce-Entscheiderinnen, die folgende Fragen umtreibt:

  • Wie kann ich meinen Shop auf Herz und Nieren prüfen?
  • Wie finde ich Conversion Killer?
  • Wie behalte ich den Überblick über die Aspekte der E-Commerce-Gleichung?
  • Was ist die E-Commerce-Gleichung?
  • Wie priorisiere ich Aktivitäten für meinen Online-Shop?
  • Wie schaffe ich eine Infrastruktur in der guter Content (und gute Texte) kein Zufall mehr sind?
  • Wie kontextualisiere ich mein Angebot?
  • Wie kann ich konkrete User Journey Architekturen schaffen?
  • Wie kriege ich Feedback von meinen Kunden, ohne sie zu nerven?

[divider line_type=“No Line“ custom_height=“50″][nectar_icon icon_family=“iconsmind“ icon_style=“shadow-bg“ icon_color_type=“color_scheme“ icon_color=“Accent-Color“ icon_padding=“15px“ icon_iconsmind=“iconsmind-Windows-2″ icon_size=“24″] [split_line_heading animation_type=“line-reveal-by-space“ font_style=“h2″ text_content=“Präsentation zum Webinar“ max_width=“520″][/split_line_heading]Laden Sie sich hier alle Folien des Webinars herunter.JTNDc2NyaXB0JTIwY2hhcnNldCUzRCUyMnV0Zi04JTIyJTIwdHlwZSUzRCUyMnRleHQlMkZqYXZhc2NyaXB0JTIyJTIwc3JjJTNEJTIyJTJGJTJGanMuaHNmb3Jtcy5uZXQlMkZmb3JtcyUyRnNoZWxsLmpzJTIyJTNFJTNDJTJGc2NyaXB0JTNFJTBBJTNDc2NyaXB0JTNFJTBBJTIwJTIwaGJzcHQuZm9ybXMuY3JlYXRlJTI4JTdCJTBBJTA5cG9ydGFsSWQlM0ElMjAlMjI4NjM0NjkzJTIyJTJDJTBBJTA5Zm9ybUlkJTNBJTIwJTIyM2I4Njk5YjEtZjIxOC00ODliLTkxYTktMGU1ZDEyMzQ0ZTMyJTIyJTBBJTdEJTI5JTNCJTBBJTNDJTJGc2NyaXB0JTNFIm Webinar sehen Sie

  • … wie man eine 360° Sicht auf alle Aspekte der E-Commerce-Strategie entwickelt, ohne den Überblick zu verlieren
  • … wie man notwendige und kreative Aktionen priorisiert und auf eine gewichtete Roadmap bekommt
  • … wie man herausfindet, wo man seinen Besuchern Schmerz verursacht
  • … wie man Bedarfsmodelle aufbaut und das O’Donovan NOVA-Modell anwendet, um Bedarfsgruppen zusammen zu fassen und ihnen maßgeschneiderte Inhalte anbietet
  • … wie man bedarfsorientierte Content-Muster erstellt, auf deren Basis dann wirklich jeder texten kann
  • … wie man schnell und skalierbar die Cloud nutzt, um Kundenbefragungen durchzuführen, ohne den eigenen Shop anzufassen

Als konkreten Einstieg in ein Projekt empfehlen wir unser 360° E-Commerce-Assessment.

Die Kundenversteher vom Rhein

Laut der Studie von IDC und Axway „Die Rolle von Customer Experience bei der Umsetzung nutzenorientierter digitaler Transformation“ müssen Unternehmen ihre traditionellen Ansätze in der Kundenerfahrung bzw. im Customer Experience überdenken. Die Kundenerfahrung in Unternehmen stelle zwar die wichtigste digitale Initiative dar, 69 Prozent der Befragten würden jedoch noch über keine ganzheitliche Sicht auf ihre Kunden verfügen. Die Optimierung der Kundenerfahrung hin zu einer hohen Kundenzufriedenheit stellt die wichtigste digitale Initiative in Unternehmen dar. Die Studie ergab zudem, dass fast die Hälfte (46 Prozent) der Unternehmen noch keine Customer-Experience-Initiative implementiert hat. Bei der Evaluierung traditioneller Ansätze im Customer Experience Management hat sich gezeigt, dass 40 Prozent der Unternehmen der Ansicht sind, dass Omni-Channel-Systeme nicht ausreichen für eine „einheitliche und echtzeitbasierte Ansicht des Kundennutzens“.

Ganz anders verhalten sich die Kundenversteher vom Rhein – die RheinEnergie AG. Die Entscheider im Kundenservice Herr Thomas Sander und Herr André Feldmann haben schon früh erkannt, dass in der heutigen Zeit Kennzahlen rund um die Kundenzufriedenheit und die ganzheitliche Sicht auf die Kunden wichtige Steuerungsgrößen sind und haben gemeinsam mit O’Donovan und Kundengeist ein Projekt initiiert. Wir sprechen mit den beiden Entscheidern über die Erfahrungen aus diesem Kundenzufriedenheitsprojekt.

Die Kundenversteher der RheinEnergie

Anfang 2020 haben Kundengeist und die Rhein Energie AG ein Projekt beendet, das zum Inhalt hatte, die Kundenzufriedenheit im Kundenzentrum am Parkgürtel zu messen. Die Besonderheit ist, dass die Kundenzufriedenheit auf Basis des vom Kunden erlebten Prozesses (P-NPS) gemessen wird. Nach jedem Kundengespräch wird die Zufriedenheit des Kunden mit dem gerade erlebten Service und dem dazugehörigen Prozess (zum Beispiel Tarifänderung) abgefragt und in eine Datenbank geschrieben. Ein innovatives Dashboard zeigt, quasi in Real-Time dem Management der Rheinenergie die Ergebnisse.

Wir haben die Herren Thomas Sander, Bereichsleiter Abrechnungsservice und André Feldmann, Leiter Kundenservice (AK) der RheinEnergie zu dem Projekt befragt.

Herr Sander, Sie haben das Projekt 2019 initiiert. Was war die Ausgangssituation bei der Rheinenergie, dass Sie sich für dieses Projekt eingesetzt haben?

Thomas Sander: Wir hatten in den letzten Jahren immer am „Servicemonitor“ des BDEW teilgenommen und hervorragende Ergebnisse erreicht, worauf wir sehr stolz sind.

Leider hat der Servicemonitor auch einen Nachteil: die Anzahl der Befragungen ist zu gering und die Fragen sind zu allgemein gestellt. Wir können daraus keine detaillierten Rückschlüsse auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden ziehen. Das ist uns aber wichtig.

Herr Feldmann, was haben Sie aus diesen Erfahrungen für Rückschlüsse gezogen?

André Feldmann: Wir haben entschieden, dass wir eine kontinuierliche Zufriedenheitsbefragung durchführen wollen, die alle Kontaktkanäle einschließt, die frei skalierbar ist, die eine integrierte Sicht und Darstellung der Ergebnisse in einem Dashboard beinhaltet und, ganz wichtig, die Rückschlüsse auf einzelne Prozesse zulässt.

Das sind alles sehr wichtige Punkte, aber warum waren Ihnen die Rückschlüsse auf die Prozesse so besonders wichtig?

Sander: Ich verantworte hier bei der RheinEnergie den Abrechnungsservice, also alle Kontakte und Interaktionen mit unseren Bestandskunden. Die Prozesse für die Kundenkontakte sind über viele Jahre entstanden und werden von vielen Bereichen der RheinEnergie mit beeinflusst und gesteuert. Für uns, die wir den Kundenkontakt verantworten, ist die Information extrem wichtig, wie zufrieden die Kunden mit unseren Prozessen sind, weil nur mit diesem Wissen sind wir in der Lage die Prozesse, mit denen die Kunden nicht zufrieden sind, zu identifizieren und genau diese Prozesse zu optimieren. Optimieren bedeutet in diesem Fall, die Prozesse für den Kunden einfacher, transparenter und schneller zu gestalten, z.B. durch Digitalisierung.

Zudem können die Kundenfeedbacks zu einzelnen Prozessen oft zu Optimierungen in anderen Unternehmensbereichen genutzt werden. Zum Beispiel Rechnungserstellung und -versand. Hier bedarf es oft guter Zahlen um andere Bereiche zu Serviceoptimierungen (bspw. kundenfreundlichere Rechnungserklärungen mit Video und Avatar) bewegen zu können. Dabei helfen uns Fakten, insbesondere, wenn sie direkt vom Kunden stammen.

Welche Fragen haben Sie denn im Rahmen dieser neuen Kundenbefragung gestellt?

André Feldmann: Zuerst haben wir entschieden, dass wir die Kunden in unserem Kundenzentrum am Parkgürtel befragen wollen. Technologisch führen wir die Befragung über unser „mingPad“ durch, das wir für die digitale Unterschrift unserer Kunden angeschafft haben.

Damit der Aufwand und die Zeit für die Befragung unsere Kunden in Grenzen bleibt, haben wir uns für 5 Fragen entschieden. Unsere Kunden brauchen ca. 3 Minuten, um diese Fragen zu beantworten. Die Fragen sind eine Weiterempfehlungsfrage (NPS), drei Customer Satisfaction Fragen (CSat) und eine Customer Effort Score Frage (CES).

Die Antworten der Kunden werden an den Prozess angehängt, den der Kunden gerade durchlaufen hat. Wir erhalten also, direkt nach der Interaktion mit dem Kunden, ein Feedback, das wir mit dem Prozess matchen können, wir nennen es den Prozess-NPS. Im Ergebnis kennen wir damit die Zufriedenheit unserer Kunden mit allen unseren Prozessen und sehen genau, wo wir Verbesserungspotentiale haben.

Wie monitoren Sie die Ergebnisse?

André Feldmann: Wir haben gemeinsam mit der O’Donovan Consulting AG und Kundengeist ein innovatives Dashboard entwickelt, das in quasi Real-Time aktualisiert werden kann. Wir haben uns aber entschieden, dass jeweils abends unser Dashboard aktualisiert wird und wir uns immer morgens die aktuellen Ergebnisse vom Vortag anschauen. Dann gibt es regelmäßig Meetings in den wir die Daten analysieren und Maßnahmen ableiten.

Was haben die Rheinenergie Kunden von dem System?

André Feldmann: Unsere Kunden stehen schon immer im Zentrum aller unserer Serviceaktivitäten. Trotzdem gibt es immer Bereiche im Service, die auch wir noch verbessern können. Dies kann z.B. durch Optimierung oder durch Digitalisierung der Prozesse umgesetzt werden. Durch das Feedback der Kunden wissen wir, wo wir diese Veränderungen durchführen müssen. Für unsere Kunden bedeutet dies, dass die Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen in den Kundenzentren einfacher, transparenter und schneller wird.

Welche Weiterentwicklungen sehen Sie für das System in den kommenden Monaten?

Thomas Sander: Wir streben an, in der nächsten Zeit die Kundenzufriedenheit in allen Kanälen an allen Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey zu messen. Die Kennzahlen für die Kundenzufriedenheit werden immer wichtigere Entscheidungskriterien für unsere Interaktionen mit unseren Kunden. Wir wollen unseren Premium Service zu einem Best-in-Class premium Service weiterentwickeln. Alles für unsere Kunden. Wir wollen unsere Kunden jeden Tag begeistern.

Was war der Grund, dass Sie sich für die Unterstützung von O’Donovan und Kundengeist entschieden haben?

André Feldmann: O’Donovan und ihr Service-Angebot Kundengeist haben uns durch die Kombination Ihrer Expertise überzeugt. O’Donovan, die Experten für kundenzentrierte Unternehmensführung und Kundengeist die Kundenversteher und Experten für Kundenzufriedenheitsanalysen haben zusammen ein super kompetentes Angebot gemacht, das genau auf die Bedürfnisse des Energieversorgers zugeschnitten ist und uns hervorragende Ergebnisse bringt.

Thomas Sander: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir mit der Kundenbefragung eine neue Qualität im Kundenservice erreicht haben und uns alle darüber freuen, dass wir für unsere Kunden den Premium Service noch besser machen.

Herr Sander, Herr Feldmann wir danken Ihnen für die interessanten Informationen zu dem Projekt und freuen uns, wenn bald noch mehr von Kundengeist durch die Rheinenergie schwebt.

Das Interview führte Hans J. Friedrich von O’Donovan Consulting AG.

You’ll Never Walk Alone! So bringen Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter durch die Krise – und den IT-Support aus der Traufe

Und plötzlich ist alles anders! Die Corona-Krise zeigt uns gerade nicht nur was es heißt, zu verzichten. Sie hält uns auch unser Zwischenzeugnis in Sachen Digitalisierung unter die Nase. Und das gilt nicht nur für die eigene Belegschaft, die von heute auf morgen im Homeoffice arbeiten muss, sondern auch für den Kunden, der nun virtuell abgeholt und überzeugt werden möchte.

Lösungen gibt es für diese Herausforderungen viele. Und Tipps und Tricks zum Arbeiten aus dem Homeoffice via Zoom und Konsorten gibt es inzwischen genug. Aber was ist mit den IT-Systemen, die uns nicht in der Kommunikation untereinander unterstützen, sondern buchstäblich den Laden am Laufen halten? Und das im sog. Back-Office genauso wie im Kontakt mit dem Kunden?

Sie alle haben eines gemeinsam: sie sind digital. Mal mehr mal weniger ausgereift, stellen diese IT-Systeme nicht nur die Unternehmen vor große Aufgaben. Sind die selbstentwickelten oder eingekauften Applikationen einmal ausgerollt, müssen alle Innendienst-Mitarbeiter, alle Außendienst-Kollegen und jeder Kunde damit zurechtkommen. Und nein – nicht alle Personen in dieser Zielgruppe sind Muttersprachler wenn es um komplexe IT-Anwendungen geht.

Die Konsequenz? Ein überforderter Mitarbeiter, ein frustrierter Kunde und ein IT-Support in der Traufe.

Was also tun? Wir von O’Donovan begleiten aktuell unsere Kunden durch genau diesen Spagat zwischen Handlungsfähig bleiben und die Nutzer mitnehmen und befähigen! Einige Best Practices, die wir in diesem Zusammenhang in den letzten Wochen erlebt und mitgestaltet haben, möchten wir daher an dieser Stelle teilen.

Das sind unsere 10 Ratschläge für den Rollout und den Support von IT-Lösungen in Zeiten von Corona:

  1. Teamübergreifende interne Kommunikation

Holen Sie alle Verantwortlichen an einen Tisch und planen Sie den Rollout von IT-Lösungen gemeinsam! Damit sind neben dem Projektleiter auch der Kundenservice und das Team für Marketing & Kommunikation gemeint.

  1. Klare Linie in der Kommunikation nach außen

Auch wenn es intern in der Projektplanung aktuell hoch her gehen kann – steuern Sie die Erwartungshaltung Ihrer Kunden durch eine klare Kommunikation mit festen Meilensteinen. Ein Projekt-Newsletter kann dabei genauso hilfreich sein wie eine allgemeine IT-Roadmap für die nächsten Wochen und Monate.

  1. Wissensmanagement als oberstes Gut

Um Ihren IT-Support und Kundenservice optimal auf die aufkommenden Fragen vorzubereiten, muss das Wissensmanagement stimmen. Dabei geht es sowohl um die Qualität und Quantität der Inhalte als auch um das richtige Tool. Andernfalls geht wertvolle Zeit verloren.

  1. Self-Service durch dynamische FAQ und intelligente Chatbots

Hier schließt sich der Kreis. Das Wissen über die IT-Anwendung muss beim Kundenservice ankommen. Der wiederum kennt die Fragen und Probleme der Anwender aus erster Hand. Nutzen Sie dieses Wissen, um täglich Ihre FAQ auszubauen und zu überprüfen. Mit dieser Wissensbasis ist der Sprung zu dynamischen FAQ oder auch einem Chatbot nicht mehr weit.

  1. Self-Service durch interaktive Anwendungsunterstützung

Wer liest heute noch Anleitungen? Egal ob bei dem Ikea-Regal oder einer neuen App: Wir wollen doch alle ausprobieren statt recherchieren. Die Lösung? Eine Hilfestellung, die sich in der IT-Anwendung selbst an Ort und Stelle öffnet und interaktiv zeigt, wie sie funktioniert. Aus eigenen Erfahrungen in Kundenprojekten können wir den Anbieter Userlane nur empfehlen! Sowohl der Kunde als auch der Kundenservice werden Ihnen für eine solche Lösung danken.

  1. Blended Learning mit digitalen Lerninhalten

Manchmal ist es eben nicht genug, eine gute Anleitung oder sogar interaktive Anwendungsunterstützung bereitzustellen. Manchmal braucht es einfach ein Webinar oder einen Online-Kurs, um die Zielgruppe abzuholen und das große Ganze zu erklären. Unternehmen, die heute schon mit einer digitalen Lernplattform unterwegs sind, wissen spätestens jetzt, was sie an ihr haben.

  1. Übergreifendes Reporting und Dashboards

Klassische Kennzahlen aus dem Kundenservice sind eine feine Sache. Noch wertvoller und aussagekräftiger werden sie, wenn man sie mit den Nutzerzahlen der Anwendungen und Klickzahlen aus den Self-Service Angeboten kombiniert. Erst dadurch wird deutlich, ob die Maßnahmen greifen oder die gleichen Probleme ungelöst und die häufigsten Fragen unbeantwortet bleiben. Mit Microsoft Power BI lässt sich das sehr gut umsetzen. Achtung: Daran ist nichts nice to have! Ohne diese Mechanismen verschwenden Sie die Zeit Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Kunden.

  1. Zusammenhalten

Gerade in dieser anstrengenden, unsicheren und isolierten Zeit kann der Stressfaktor steigen und alte Grabenkämpfe können aufflammen. Reflektieren Sie Ihre Zusammenarbeit! Wie wäre es zum Beispiel mit einem morgendlichen 20min-Standup per Videokonferenz oder einem virtuellen Feierabend-Bier bei dem auch mal wieder über Fussball gesprochen werden kann? Investieren Sie diese Zeit, um mit Ihren Kollegen weiter an einem Strang zu ziehen. Denn eines ist sicher: Diese Herausforderung schafft keiner allein und nur durch Team-Spirit.

  1. An die Zukunft denken

Auch wenn sich alles um das Hier und Jetzt dreht: die Zukunft wartet nicht und wird sicher nicht mehr die sein, mit der wir vor drei Monaten noch gerechnet hatten. Überdenken Sie also die alten Pläne und richten Sie ihren Kompass neu aus. Wie wird der Kundenservice von morgen aussehen? Wie hat sich die Kundenerwartung verändert? Wie hat sich Ihre Zusammenarbeit verändert? Welche Chancen können Sie jetzt ergreifen?

  1. You’ll Never Walk Alone

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter und Kunden nicht allein. Mit den genannten Tipps schaffen Sie gute Bedingungen, um jeden Einzelnen in dieser Zeit unterstützend zu begleiten und nicht zu verlieren. Und wenn Sie dabei Hilfe brauchen, wissen Sie ja wie Sie uns erreichen! ????

Und weil es so schön ist: Gerry & The Pacemakers – You’ll Never Walk Alone[divider line_type=“No Line“ custom_height=“350″]

Lassen Sie uns doch mal drüber sprechen!

Von mir aus auch gerne sofort.

Stephanie Seiboldt
+49 151 4222 7176[divider line_type=“No Line“ custom_height=“25″][ninja_form id=“11″]

Rundum-sorglos-Paket für Ihren ersten Customer Journey Mapping Workshop!

Wir waren in den letzten Monaten fleißig und haben unser Angebot zum Customer Journey Mapping Workshop ausgebaut – sozusagen ein All-Inclusive-Angebot für alle, die diese Methode ausprobieren möchten!

Customer Journey Mapping und das Management von Kundenreisen sind wertvolle Bestandteile eines ganzheitlichen Customer Experience Managements. Der Customer Journey Mapping Workshop bietet Ihnen, mit einer schnell erlernbaren Methode die Möglichkeit, das Altbekannte mit neuen Augen zu sehen. Das Ziel besteht darin, starke Empathie für den Kunden und einen neuen Blick auf seine Reise zu gewinnen – ganz egal, ob Sie eine bestehende Reise unter die Lupe nehmen wollen oder ein neues Szenario auf Herz und Nieren prüfen möchten.

Für Ihren Start mit dieser Methode haben wir ein Paket zusammengestellt, mit dem Sie sofort selbst loslegen können:

  • Customer Journey Canvas: Diese ,,Leinwand‘‘ hilft Ihnen, Ihren Workshop zu strukturieren und dabei alle wesentlichen Aspekte einer Customer Journey zu beleuchten – von der Emotionskurve bis hin zu den dahinterliegenden Prozessen.
  • Persona Canvas: Erwecken Sie die Persona Canvas zum Leben! Sammeln Sie Anekdoten über Ihre Kunden und bilden Sie Ihre Persona mit ihren Zielen, Interessen, Ängsten, Werten und ihrem Umfeld ab. Denn diese Persona brauchen Sie, um die Kundenreise auf der Customer Journey Canvas bestmöglich nachzuvollziehen.
  • E-Book ,,Die optimale Vorbereitung auf einen Customer Journey Workshop‘‘: Hier finden Sie hilfreiche Tipps für die Vorbereitung und Durchführung Ihres Workshops.

Mit diesem Paket sind Sie gut gerüstet für Ihre ersten eigenen Gehversuche. Wenn Sie diesen Weg nicht allein gehen möchten, unterstützen wir Sie gerne! Wir bereiten den Workshop gemeinsam mit Ihnen vor und bieten optional eine externe Sicht auf Ihre Journey an, bei der wir selbst in die Rolle Ihres Kunden schlüpfen und für Sie vorab dokumentieren, welche Erfahrungen wir in Ihrer Kundenreise machen konnten.

Das klingt spannend? Unser E-Book finden Sie direkt unter diesem Artikel. Das komplette Rundum-sorglos-Paket zum Zusammenstellen mit unserem Workshop-Angebot und den beiden Canvas‘ finden Sie auf der separaten Webseite zum Customer Journey Mapping Workshop hier.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Testen und einen erfolgreichen Workshop!

Die optimale Vorbereitung auf einen Customer Journey Workshop 2. Auflage – Download

[nectar_btn size=“large“ button_style=“regular“ button_color_2=“Accent-Color“ icon_family=“none“ text=“Zum Download“ url=“https://www.odonovan.de/publikationen/die-optimale-vorbereitung-auf-einen-customer-journey-workshop-2-auflage/“]

Innovationen im Kundenservice, die Ihnen jetzt weiterhelfen!

Viele Unternehmen suchen gerade in der aktuellen Situation nach schnellen, innovativen und vor allem spezialisierten Software Lösungen um Ihren Kundenservice kurzfristig noch weiter zu verbessern. Oder neue Wege im Kundenservice zu beschreiten, da die bisherigen Kanäle nicht funktionieren.

Wie immer bei Neuigkeiten: viele dieser innovativen Technologien und Unternehmen sind oft nur Experten bekannt. Das wollen wir ändern! Gemeinsam mit Roland Ruf von der Ruf Beratung und der iService Initiative veranstalten wir daher ein Online Webinar zum Thema: Contact Center Innovation!

In diesem knapp 4 stündigen Webinar erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Bausteine und Komponenten moderner Contact Center Architekturen. In jeweils 30 Minuten Slots stellen dann verschiedene Hersteller aus den Bereichen, RPA, WFM, Front und Backoffice Integration, Echtzeit Coaching und digitalen Verträgen Ihre Lösungen anhand von Praxisbeispielen vor. Platz für Fragen, Diskussionen über Einsatzmöglichkeiten und einen gemeinsamen Austausch unter Experten gibt es natürlich auch!

Hier geht’s zur Agenda und der kostenlosen Anmeldung zum Contact Center Innovation Day am 14.05.2020. Wir freuen uns auf Sie!

Zweite Runde für unseren Roundtable Customer Experience Management

Ein Austausch von Gedanken, bei dem immer die Gefahr besteht, dass man überzeugt wird!

Nach den fantastischen Erfahrungen mit unserem Roundtable im Herbst 2019 machen wir dieses Jahr natürlich weiter! In der aktuellen Situation haben wir dafür die Spielregeln geändert.

Die Roundtables, die O’Donovan gemeinsam mit dem Institut für Customer Experience Management, der infinit.cx GmbH und der Confirmit veranstaltet, richten sich auch in diesem Jahr wieder an Customer Experience Manager und diejenigen, die diesen Fachbereich in ihren Unternehmen mitgestalten. Wir möchten regional einen Rahmen schaffen, in dem Impulse für wirkungsvolle Methoden und Einblicke in aktuelle Benchmarks gegeben werden und Diskussionen stattfinden können.

Der Unterschied? Wir verlagern unsere Termine für München, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Berlin und Hamburg aus der gemütlichen Büroatmosphäre in die virtuelle Welt. Der regionale Charakter bleibt dabei bestehen.

Auf der Agenda steht neben einer virtuellen Vorstellungsrunde ein Impulsvortrag zum Thema Kundenzufriedenheitsmessung im Point of Sale der RheinEnergie! Hans Jürgen Friedrich von kundengeist wird in einem Praxisbeispiel zeigen, wie der Prozess-NPS und das Messen im „offline Touchpoint“ funktionieren kann. Welche technische Infrastruktur wurde dafür installiert? Wie fand das Fragebogendesign statt? Welche Dashboards sehen die Verantwortlichen bei RE? Diese Fragen werden beantwortet und in der Diskussion gemeinsam weiter vertieft.

Sie haben eigene Themen oder spannende Erfahrungen mitgebracht? Umso besser! Denn genau dafür ist dieser Roundtable gedacht! Lassen Sie das Podium an Ihren Erfahrungen teilhaben – welche Hürden konnten Sie feststellen? Welche Potenziale konnten Sie nutzen? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Unsere Agenda:

  • Virtuelle Vorstellungsrunde
  • Impulsvortrag: Kundenzufriedenheitsmessung im POS der RheinEnergie
    • Prozess-NPS als wichtige Kennzahl
    • Messen im „offline Touchpoint“
    • Welche technische Infrastruktur ist installiert?
    • Wie fand das Fragebogendesign statt?
    • Welche Dashboards sehen die Verantwortlichen bei RE?
  • Diskussion & Fragen
  • Aktuelle Themen aus dem Teilnehmerkreis
  • Abschlussrunde

Für diese Städte wird unser Roundtable jeweils virtuell von 14:00 – 16:30 Uhr stattfinden:

Wir können es kaum erwarten!

Interessiert? Melden Sie sich über die verlinkten Formulare an oder schreiben Sie eine Mail an: rainer.kolm@i-cem.de

Eine Teilnahmegebühr fällt nicht an.[divider line_type=“No Line“ custom_height=“350″]

Lassen Sie uns doch mal drüber sprechen!

Von mir aus auch gerne sofort.

Stephanie Seiboldt
+49 151 4222 7176[divider line_type=“No Line“ custom_height=“25″][ninja_form id=“11″]

Mobile to the max – wie viel mobile ist sinnvoll in der Kundenzentrierung?

Das erste Mobiltelefon war das Motorola DynaTAC 8000X – erfunden 1973 von Dr. Martin Lawrence Cooper, circa 1 kg schwer und ausgestattet mit einer Akkuaufzeit von 20 Minuten. Neben Telefonieren konnte man 30 Nummern einspeichern. Die Ära der Smartphone begann 20 Jahre später: Der IBM Simon. Das Smartphone besaß einen Touchscreen und konnte E-Mails empfangen und versenden. Heute begleiten uns die Smartphones auf Schritt und Tritt, sind Wegweiser in fremden Gebieten, Tor zur (digitalen) Welt, Sprachrohr in die Ferne, das QVC des Fernsehens, Unterhaltungszentrale und für viele eine Art Tamagotchi, mit dem man ständig interagiert – unsere Smartphones sind „Always on“. Dieser Blogbeitrag beschäftigt sich mit den Fragen, wie viel mobile im Kundenservice denkbar ist, wie Mobilfunkanbieter auf Kundenwünsche reagieren und mit der Frage, wie viel technologischer Fortschritt durch Kundenzentrierung denn noch denkbar ist oder ob ein anderer Faktor der Treiber ist.

Das Smartphone – das multimediale Schweizer Taschenmesser?

Heute ist unser Smartphone ein Alleskönner. Und „Smart“ ist im Zweifel, was die Bedürfnisse des Nutzers am besten erfüllt. Mit Mobiltelefonen, den Smartphone-Vorgängern, verschwanden auch die physischen Adressbücher wie „Gelbe Seiten“ oder „Das Örtliche“ aus unseren Haushalten. Apropos Papier: Die Auflagen von Tageszeitungen nehmen seit Jahren konstant ab – dafür steigen die E-Paper-Auflagen. Außerdem sind unsere Smartphones Wecker, Taschenlampe und vor allem Digitalkamera, Navigationsgerät oder MP3-Player. Vielleicht ist hier auch der PC zu ergänzen. Klar, lange Texte schreibe ich immer noch am Laptop. Aber auch ich erwische mich immer wieder, wie ich am Laptop sitze und dennoch zum Smartphone greife, um in einer App zu shoppen oder Bilder zu bearbeiten.

80 % der Deutschen empfinden Mobile Banking als „einfach“ und „angenehm“

Mit umfangreicheren Funktionen unserer Smartphones steigt auch die Nachfrage nach Datenvolumen: Von 2012 bis 2019 hat sich das Datenvolumen in Deutschland von 156 Millionen Gigabyte auf 2.765 Millionen Gigabyte mehr als verzehnfacht. Das liegt nur nicht am Surfen allein, sondern auch an WhatsApp-Video und FaceTime: Seit 2014 nehmen diese Videogespräche stark zu. 2019 wurden in Deutschland 265 Mio. Minuten pro Tag über Video telefoniert. Zum Vergleich: Die Gesprächsminuten im Mobilfunk betrugen täglich 354 Mio. Minuten. Aktuell glüht unser multimediales Smartphone übrigens noch mehr: In den letzten Wochen meldeten die Telefonanbieter Vodafone und Telefónica aufgrund von Kontakt- oder sogar Ausgangssperren durch COVID-19 einen Anstieg der Gesprächsminuten von 27 % bis 38 % im Mobilfunk. „Customer centricity is key“ nehmen sich auch die Mobilfunkanbietern zu Herzen: Angesichts der Nachfrage wurden die Verträge und Prepaid-Optionen verbessert. Einige stockten ihr Datenvolumen um 10 GB auf – andere entschärften die Drosselung nach Ablauf des vertraglichen Datenvolumens.

Megatrend Individualisierung

79 % der Bevölkerung in Deutschland nutzt WhatsApp. Eine Studie vom Marktforschungsinstitut INNOFACT ergab, dass sich die Nutzer von WhatsApp und dem Facebook Messenger noch mehr Einsatzmöglichkeiten als nur Chatten und Videotelefonate wünschen, z.B. Kundenservice-Funktionen. Das bietet enormes Potential für Unternehmen. Grundsätzlich ist WhatsApp aber ein geeigneter Kanal wegen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, aber natürlich muss die DSGVO beachtet werden: Der Kunde muss vorher umfassend über die Datennutzung aufgeklärt sein und seine Legitimation liegt vor. Generell gibt es keine Einschränkungen, welche Daten Unternehmen und Kunden über den Messenger austauschen.

Durch den Einsatz von persönlichen Kanälen wie WhatsApp vereinen Unternehmen im Kundenservice das Beste aus zwei Welten: Die individuelle Ansprache, die ein immer größerer Trend wird, und eine höhere Öffnungsrate der Nachrichten als E-Mail-Newsletter. Während letztere gerade einmal von jedem fünften geöffnet werden, liegt die Öffnungsrate bei WhatsApp bei 90 Prozent. Und das nach durchschnittlich drei Minuten – bei E-Mails sind es sechs bis sieben Stunden.

Ob es um individuelle Ansprache oder zugeschnittene Produkte geht: Kunden fordern Individualisierung in allen Lebensbereichen. Sogar im sensibelsten, den Finanzen. 2019 wurde erstmals am häufigsten das Smartphone oder Tablet für Routineinteraktionen mit der Bank genutzt, so eine Studie von Bain & Company. Die Befragten geben an, dass sie durch Mobile Banking einen besseren Überblick über ihre Finanzen haben, sich mehr Zeit für Finanzentscheidungen nehmen und weniger finanzielle Risiken eingehen. Die Erwartungen der Bankkunden sind in puncto Sicherheit und Unterstützung hoch. Und dennoch konnten die Banken das Vertrauen ihrer Kunden gewinnen: In einer aktuellen Studie der ING gaben ungefähr 80 % der Deutschen an, sie empfinden Mobile Banking als „einfach“ und „angenehm“. Die anfängliche Skepsis ist damit gewichen. Damit heißt es „Goodbye Online Banking – hello Mobile Banking!“. Die sogenannten „Mobile First“-Kunden sind dazu auch noch loyaler gegenüber ihrer Hausbank als die Kontoinhaber traditioneller Institute und haben besonders großes Vertrauen in ihre Bank. „Der Kunde ist König“ führt also auch im Banking zu einer höheren Kundenbindung. Wirtschaftlich gesehen hat eine höhere Kundenbindung zufolge, dass loyale Kunden mehr Produkte ihrer Bank besitzen bzw. weitere Finanzprodukte erwerben.

„Goodbye Online Banking – Hello Mobile Banking!“

Eine Entwicklung, die insbesondere für Digitalbanken wie der N26, Monese oder Revolut sprechen. Mein Kollege, Matias Musmacher, hat in seinem Blogbeitrag „Was die Challenger Banken anders machen – Kundenservice und Customer Experience“ bereits ausführlich beschrieben, wieso Challenger Banken einen Vorsprung gegenüber etablierten Institutionen haben. Während die Deutsche Bank am 23.März  200 Filialen vorübergehend schließen musste und in den mobilen Vertrieb gewechselt ist, sieht Valentin Stalf, Gründer des Fintechs N26, einen Schleudersitz in der aktuellen Krise: Stalf sagt, er gehe davon aus, dass diese Krise die Abschaffung des Bargelds näherbringen wird, weil verstärkt online bestellt wird – insbesondere Lieferservices boomen. Als Geschäftsführer einer mobilen Bank muss er wohl auch für Kartenzahlung oder Apple / Google Pay sprechen. Die tatsächliche Realität sieht zumindest im Onlinehandel anders aus: Der Bundesverband für E-Commerce und Versandhandel klagt über sinkende Umsätze. Außerdem spricht gegen Stalfs These, dass Bargeld in Deutschland so beliebt ist wie in kaum einem anderen europäischen Land: Bisher wurden drei von vier Zahlungen im deutschen Einzelhandel nach wie vor mit Bargeld getätigt, obwohl in 90 % aller Geschäfte Kartenzahlung möglich ist. Wer jetzt sagt „Aber aktuell wird durch Covid-19 zum kontaktlosen Bezahlen aufgerufen“.  Stimmt, ABER kontaktlos Zahlen meint nicht nur die NFC-Karten oder Zahlung über das Smartphone, sondern auch dass der Zahlende das Bargeld hinlegt und der Kassierende das Geld wieder aufnimmt. Das kontaktlose Zahlen mit NFC-Karten / Smartphones kommt außerdem ab einem Einkaufsbetrag von 25 € an seine Grenzen, denn ab dieser Höhe ist die Eingabe des Pins über die Tasten auf dem EC-Cash-Terminal notwendig. Auf der Geräteoberfläche haften Viren und Bakterien, mit denen man in Berührung kommt, sobald man den Pin über die Tasten eingibt oder sogar das Gerät in die Hand nimmt. Und noch ein wichtiger Fakt nebenbei: Bargeld ist wertvolles Trinkgeld in der Gastronomie, aktuell ganz besonders für Lieferservices. Auch ich selbst habe so gut wie nie Bargeld dabei. Jedoch zeigte mir das „kontaktlose Trinkgeld“, wie viele Einsatzmöglichkeiten und welche Bedeutung Bargeld hat. Auch wenn sich die Prognosen von Valentin Stalf nicht bestätigen, haben es die (Online)-Banken geschafft, ihren Kunden auch digital im Fokus zu haben: Ihre Apps entsprechen den Kundenwünschen. Damit gilt auch im Banken-Bereich „customer centricity is key“. Nur beim Bezahlen und beim Trinkgeld hat mobile noch sein Ende in der Kundenzentrierung gefunden.

Ist Kundenzentrierung der Schlüssel für die technologischen Weiterentwicklung?

In einer Umfrage von Statista gaben die Befragten an, sie nutzen das Smartphone zum Telefonieren (100 %), gefolgt von Foto-/Videokamera (90 %), als Suchmaschine auf Platz drei (79 %) und zum Musik hören (69%). Die Umfrageergebnisse lassen darauf schließen, dass die Hauptnutzungsgründe nicht dazu verleiten, ständig ein neues Smartphone zu kaufen. Tatsächlich hat sich die Nutzungsdauer auf durchschnittlich 2,7 Jahre erhöht. Das mag auf der einen Seite daran liegen, dass der technologische Standard sehr hoch ist, aber vor allem daran, dass die Neuerungen bei Smartphones in den letzten Jahren nur eine minimal bessere Kamera, eine etwas bessere Display-Auflösung und einen gering schnelleren Prozessor betrafen. Deutlicher wird es, wenn wir uns zurückerinnern, wie groß der Hype um den Fortschritt vom iPhone 5 zum iPhone 6 war. Beim Release des iPhones Pro war der Aufschrei deutlicher leiser. Selbst das Design unterschiedlicher Hersteller wurde immer ähnlicher – ein erster Sättigungseffekt ist zu verzeichnen. Um den entgegenzuwirken, bringen die Hersteller jetzt vermehrt Foldables, also faltbare Smartphones, auf den Markt. Zumindest war der Release-Versuch da, bis Samsung wieder einen Rückzieher machte. Diesen Fehler wollte sich Samsungs CEO, DJ Koh, nicht eingestehen und betone, dass er sowieso davonausgehe, dass die KI, IoT und die kommende 5G-Technologie das Ende der Smartphone-Ära einläuten werden.

Das Ende der Hardware-Entwicklung von Smartphones ist denkbar, denn KI ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil vieler Hard- und Software-Innovationen, sondern auch bei Smartphones nicht mehr wegzudenken, zum Beispiel bei Siri. Auch IoT ist nicht mehr neu. Knackpunkt ist die 5G-Technologie, die Schlüsselkomponente, um KI und IoT zu vereinen. Wenn 5G kommt, wird sie unsere Welt nachhaltig verändern: Dann werden Smartphones nicht mehr notwendig sein, weil jedes Gerät mit jedem Gerät kommunizieren kann und jedes Gerät ein eigenes Display hat. Das, was vorher das Smartphone erledigt hat, nämlich das One-Face-to-the-device, wird nicht mehr notwendig sein. In Zukunft werden wir nicht mehr nur smarte Kopfhörer und Uhren, sondern noch viel mehr Wearables tragen und somit eine „Seamless Experience“ erleben. Eine Erfahrung, die uns dann wohl möglich nicht einmal ungewöhnlich vorkommt. Oder ist es für Sie noch ungewohnt, ständig das Smartphone dabei zu haben?

Falls Ihnen die Aussichten der rundum-Verdrahtung Sorgen machen: Keine Sorge, das wird noch dauern. Smartphones werden weiterentwickelt, weil wir immer mehr mit unserem multimedialen Schweizer Taschenmesser machen wollen. Aber der Schlüssel für das Ende der Smartphones und Beginn der Ära von Wearables und Co ist die Technologie 5G. Und selbst wenn die Technologie eingesetzt ist, wird es selbst dann noch einige Zeit brauchen, bis KI, IoT und 5G ineinandergreifen. Eine Prognose, dass wir in fünf Jahren keine Smartphones mehr haben wäre ungefähr derselbe Vergleich als hätte man mit der ersten Tesla-Serie 2008 die Elektro-Ära eingeläutet.

Fazit

Unser Smartphone kann alles, was wir uns wünschen. Schließlich wurde es in den letzten Jahren entsprechend unserer Vorstellungen weiterentwickelt. In Zeiten der Digitalisierung ist die Stimme des Kunden lauter und vor allem wichtig: Kunden erwarten Einfachheit, guten Service auf allen Kanälen und kurze Reaktionszeiten. Dazu können sich Unternehmen auch Kanäle wie WhatsApp zunutze machen, denn dort sind wir „always on“. Um wirklich „always on“ zu sein, passen Mobilfunkanbieter ihre Verträge an unseren Bedarf an und stocken die monatlichen nutzbaren Gigabyte auf. Durch diesen stetigen Datenaustausch haben wir einen „digitalen Zwilling“ geschaffen. Er ermöglicht, dass uns Unternehmen nahezu überall persönlich ansprechen und sie sich am Schlüssel „Kundenzentrierung“ bedienen können. Sogar in sensibleren Lebensbereichen ist dieser Schlüssel erfolgsversprechend – im Mobile Banking. Jedoch beweist unser Kundenverhalten, dass mobile an seine Grenzen kommt und nicht vollkommen akzeptiert wird: Auch wenn wir unser Banking seit kurzem über das Smartphone erledigen, so hängen wir Deutschen an unserem Bargeld, mit dem wir vorrangig den Einkauf bezahlen und dem Lieferanten Trinkgeld geben. Sollten wir nur noch kontaktlos mit Wearables zahlen und dann weder Bargeld noch Smartphones brauchen, wird das sicherlich noch mehr als fünf Jahre dauern. Der Grund sind aber nicht wir und unsere Wünsche, sondern die Netzausstattung. Bis sie einwandfrei funktioniert, werden wir unser Smartphone noch verstärkter nutzen, einzig das Aussehen wird sich ändern: Der Trend geht schon von Kabel- zu Bluetooth-Kopfhörern, auch Knöpfe finden wir jetzt kaum noch. Dafür werden unsere Smartphones größer, zumindest wenn sie ausgeklappt sind. Denn größere Geräte werden wir brauchen, wenn auch das Smartphone die weiteren Funktionen des Laptops übernimmt. Also: Ja, Mobile hat sein Max gefunden – teilweise in der Kundenzentrierung und überwiegend in der technologischen Weiterentwicklung. Was dann in über fünf Jahren passiert, das darf uns auch gern überraschen. Eine Ahnung haben wir. ????